Bergheimatschule

Die gemütliche Unterkunft am Fusse des Gotthards

 

Die Geschichte der Bergheimatschule

Die Bergheimatschule in Gurtnellen wurde im Jahre 1935 als erste ihrer Art gegründet. In der Krisenzeit der dreissiger Jahre machte man sich Sorgen über die Entvölkerung der Berggebiete. Ziel der Schule war es, der Bergjugend durch Bildung eine fruchtbare Berufs- und Lebenserfüllung in ihrer Heimat zu ermöglichen.

Als Standort für die neu gegründete Bergheimatschule wählte man das Grosshus, idyllisch oberhalb des Weilers Gurtnellen Feld gelegen. Dieses mehr als 400 Jahre alte Susthaus hatte in früheren Zeiten den Gotthardsäumern als Herberge gedient.

Nach umfassenden Renovierungs- und Umbauarbeiten fand 1946 der erste Bergbäuerinnenkurs statt, an dem 16 junge Frauen teilnahmen. 1982 wurde das alte Grosshus durch einen Anbau ergänzt. Fünfzig Jahre und viele, viele Schulstunden später wurde der Betrieb der Bergheimatschule eingestellt. In einer zunehmend technologisierten und modernen Welt war die Ausbildung nicht mehr gefragt.

Exakt 20 Jahre nach ihrer Schliessung konnte die Bergheimatschule in Gurtnellen wieder eröffnet werden. Seit 2016 besuchen von Januar bis Mai wieder junge Bergbäuerinnen und andere Interessierte die Schule im Grosshus. Von Juni bis Dezember steht die Bergheimatschule als Gruppenunterkunft und Seminarhaus zur Verfügung.